Mit der Quellenlesung am Freitag, dem 1. September hat der im April gegründete Marienbrunner Literaturstammtisch sein Debüt gegeben. Nach einer privaten Gartenlesung war es die erste öffentliche Veranstaltung der Literaturfreunde. Um es vorweg zu nehmen, es wurde ein wundervoller kurzweiliger Abend kurz vor der Dämmerstunde an der Marienquelle, an der insgesamt 5 Autorinnen und Autoren einen Eindruck in ihr künstlerisches Schaffen gaben.

Die literarische Reise begann mit Sonja Lindners Geschichte : „Gedanken zur Nacht“, in der sie mit den Worten „In der Mitte des Nachtlandes gibt es einen dunklen Wald“ die Stimmung an der Marienquelle eindrucksvoll beschrieben hat. Auch mit ihrer zweiten Geschichte „Willkommen im Leben“, in der sie persönliche Erlebnisse aufarbeitete, fesselte sie die Zuhörer und das bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt. Nahtlos schloss sich Matthias Kudra an, der auch in seinen Gedichten Erlebtes verarbeitet. Gleich im Anschluss brachte Sven Billwitz mit seiner vergnüglichen Geschichte rund um eine Kasse in einem Supermarkt die Zuhörer nicht nur einmal zum Schmunzeln. Die Geschichte entstammt seiner in diesem Jahr veröffentlichten philosophischen Erzählung „Couchmanns Brainstorming“. Jerry J. Smith‘s Ausführungen über Samuel, einer tragenden Figur aus ihrem Roman „Die Ungezähmte“ und Susanne Günther´s kurzes Gedicht auf ihren Günthrini-Wermutwein, rundeten eine schöne Lesestunde an der Marienquelle ab.

Die Quellenlesung des Marienbrunner Literaturstammtisches um Susanne Günther, Jerry J. Smith, Ron Dietrich und Matthias Kudra soll keine Eintagsfliege bleiben. Bereits in drei Wochen (22.09.) geht es um 20 Uhr in der Futterkiste weiter mit einem „Literarischen Seelentango“, bei dem u.a. Jerry J. Smith ihren Debütroman „Die Ungezähmte“ vorstellen wird. Auch das nächste Jahr haben die vier Stammtischler schon im Blick. Da soll es am 16. Februar eine Lesung mit Geschichten und Gedichten zum Valentinstag geben.

 

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